Donnerstag, 5. Februar 2009

Eine kleine Einführung

So, ich habe jetzt endlich ein Apartment gefunden, und zwar in einer Art internationalem Studentenheim ganz in der Nähe von meiner Uni. Dort teile ich mir dann das Bad (und wahrscheinlich auch eine Kochnische) mit zwei oder drei anderen Mitbewohnern.
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich in einem sehr interessanten Buch (oder war es dieses hier?) von der Theorie gelesen, dass Weltstädte nach einem gewissen Zeitabschnitt sich nach Westen verlagern. In der Antike waren die kulturellen und geistigen Zentren chronologisch gesehen Alexandria, Konstaninopel, Athen und Rom. Von London ging es über den Teich nach New York hin zu Chicago. Letzte Station ist wohl Los Angeles oder genauer Hollywood, wo seit Jahrzehnten unsere Traumwelten produziert werden. Wenn man das jetzt weiterspinnt, kommt man darauf, dass jetzt wohl Shanghai an der Reihe ist.
Mit über 18 Millionen Einwohnern bildet es das wirtschaftliche Zentrum Chinas. Flächenmäßig ist Shanghai doppelt so groß wie das Saarland und von der nördlichen bis zur südlichen Grenze muss man insgesamt 120 Kilometer überwinden. Jedoch konzentriert sich das eigentliche Stadtgebiet auf den inneren Bund, wo auch das Bankenviertel und das französische Viertel beheimatet sind. Der Rest erstreckt sich darum wie ein riesiges ländliches Siedlungsgebiet. In Shanghai mündet der Yangtse, der längste Fluss Chinas, in den Pazifischen Ozean. Die Stadt liegt mitten im Delta des Flusses, daher sieht die Landschaft sehr niederländisch aus, also sehr flach und so.
Der Hafen von Shanghai ist der drittgrößte der Welt (wenn man nur den Gesamtumschlag betrachtet, sogar der größte). Außerdem steht hier das Shanghai World Financial Center, dass mit einer Höher von 492 Metern das höchste Gebäude in China und das dritthöchste der Welt (übrigens besitzt es die höchste Aussichtsplattfor der Welt - vor 474 Metern Höhe kann einem sicher ganz schön schlecht werden). Weitaus bekannter als Sehenswürdigkeit ist wohl der Oriental Pearl Tower, der mit gutem Willen ein kleines bisschen unserem Fernsehturm ähnelt. Ich freue mich schon wahnsinnig auf Shanghai by night, da soll die Skyline wohl am schönsten zur Geltung kommen.
Allerdings sagen viele Chinesen über Shanghai, dass es eine sehr westliche Stadt ohne Historie und Kultur ist und dass die Leute unfreundlich und stets in Eile sind. Auf jeden Fall ist Shanghai eine Stadt der Superlative. Mal sehen, ob ich mein Wikipedia-Wissen in ein paar Wochen bestätigen kann oder zurücknehmen muss.

So long!

4 Kommentare:

  1. jo fabi,
    hoffe du bist fit fuer den osten.

    cya there!
    Nasr

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  2. innerhalb einer Woche von 10° C auf 23° C und wieder auf 10° C....viel spaß!;)

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  3. Jo,alles bestens... hab grad Internet bekommen,ist aber so langsam, dass ich mich weder unter hotmail noch blogger anmelden kann. Wenn´s klappt, update ich den Blog noch heute.

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Wieso kannst du nicht einfach die Fresse halten?