Montag, 2. Februar 2009

Langsam wird´s ernst!

Wie ich in den letzten Tagen feststellen konnte, ist der Wohnungsmarkt in Shanghai sehr lebhaft. Ich habe zwar immer noch keine feste Bleibe, aber dafür ein paar gute Alternativen und mache mir deswegen auch keinen großen Kopf mehr. Wo, wie und mit wem ich denn nun genau wohnen werde, darüber gibt´s in ein paar Tagen mehr... hoffentlich!
Die letzten fünf Wochen war ich ja nicht in Wien, sondern in Berlin und das hat einen ganz simplen Grund: Ich absolviere gerade mein erstes Redaktionspraktikum beim Radiosender Fritz. Dort muss ich dann rausgehen und für Umfragen Leute mit dem Mikrofon nerven (bei Schüler und Touristen kann das durchaus Spaß machen - bei Studenten hingegen braucht man schon eine sehr dicke Haut), Interviewpartner vermitteln und alles tun, was gerade so anfällt. Oftmals ist das jedoch nicht allzu viel. Da ist dann Eigenständigkeit gefragt: Wenn man nicht zum tausendsten Mal seine E-Mails checken will, dann sollte man die Zeit nutzen, um im Internet eigene Themenvorschläge zu recherchieren und die dann am Morgen während der Redaktionskonferenz zu präsentieren.
Heute hatte ich meine Kamera dabei:


















































Im roten Haus ist Radio Fritz und Radio Eins untergebracht - alles auf dem Gelände des Filmstudio Babalesberg. Die kleinen gelben Häuser stammen noch aus der Ufa-Zeit; damals gingen dort Heinz Rühmann, Marlene Dietrich und Konsorten ein und aus.

























Vor kurzem drehte hier Quentin Tarrantino seinen neuesten Film: Inglouriois Basterds. Wenn man genauer hinschaut, erkennt man dort ein Kino mit einem riesigen Plakat über einen fiktiven Film. Der Schauspieler darauf ist jedoch ganz und gar real: Daniel Brühl.

























Auf dem oberen Bild ist die Filmhochschule Potsdam abgebildet, wo ich oftmals in der Mensa zu Mittag esse. Der RBB hat zwar auch eine Kantine, aber die ist etwas teurer und schwankt stark von der Qualität. Unten sieht man meinen Arbeitsplatz während der letzten Semesterferien: In den Shuttles habe ich die Besucher des Filmparks Babelsberg durch das Studiogelände gefahren und mir den Mund fusselig geredet. Im Hintergrund kann man noch das Außen-Set der Seifenoper Gute Zeiten Schlechte Zeiten erkennen.

So long!

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