Mittlerweile bin ich wieder auferstanden aus dem Reich der Toten und goenne mir aufs Neue meine wohl verdienten 15 Minuten Ruhm:
Was hat der Tag so mit sich gebracht? Wir haben heute bei meiner wundervollen Nachbarin und eifrigen Blogleserin Malina ;) Dumpling Kochen gelernt und auch wenn ich klaeglich versagt habe, so habe ich doch den Tag aeusserst genossen -
Dannach war ich das erste Mal hier schwimmen, und zwar an der Tongjie Universitaet, die von der Fudan vielleicht 20 Minuten entfernt ist. Dort studieren uebrigens recht viele Deutsche, vor allem BWL'er, und die Uni selbst ist auch in deutscher Kooperation enstanden.
Im Gegensatz zu meiner Uni besteht der Campus der Tongjie nicht nur aus willkuerlich zusammen gewuerfelten Haeusern, sondern wirkt architektonisch wohl durchdacht und hat auch mehrere Kanaele und viel gruen.
Die Schwimmhalle selbst war westlicher Standard - es gab absolut nichts zum Meckern, aber dennoch natuerlich ein paar neue Erfahrungen:
- Zu allererst musste ich eine Art "Gesundheitspass" abgeben, der versichern sollte, dass ich keine ansteckenden Krankheiten mit mir fuehre. Natuerlich besitze ich einen solchen nicht. Allerdings hatte eine Freundin von mir zwei bei sich; einen duerfte ich benuetzen. Aha, wie ist denn das moeglich, fragte ich mich. Aber auch hier geht es wohl nur wieder mal um die Moeglichkeit, alibi-maessig ein wenig Geld abzustauben - chinesische Buerokratie at its best!
- Ausserdem musste ich mir noch einen Schwimmhut zulegen, um meine Haare zu schuetzen.
- In der Halle angekommen sah man grundsaetzlich keine Bikinis. Die Frauen waren ziemlich "bedeckt", wohingegen die Maenner knappe und eng anliegende Badehosen trugen.
- Der Pool war in zwei Haelften geteilt: Die eine war wahnsinnig voll, die andere noch ueberschaubar. Wieso wohl?
- ...Weil die meisten Chinesen gar nicht schwimmen koennen und deswegen nur ein wenig im Anfaengerbereich geplanscht haben. Lustig anzusehen, besonders bei den Nichtschwimmern im fortgeschrittenen Alter ;)
Jetzt fragt ihr euch sicher, wieso, hier ist es doch im Sommer so wahnsinnig heiss und das Meer liegt quasi gleich vor der Tuer. Aber erstens ist das Meer so verschmutzt, dass das wohl niemand ueberleben wuerde und zweitens fuerchten die meisten Chinesinnen extrem die Sonne (hauptsaechlich aus Angst um ihre "wunderschoen blasse" Haut), sodass Freibaeder auch nicht sondelrich beliebt sind.
Bei mir gehts heute abend nach Peking und neben meinen schon existierenden Ideen werde ich dort sicher auch nochmal Anregungen fuer neue Blogeintraege finden koennen. Nur in letzter Zeit fehtle mir ein bisschen die Schreiblust, was man leider meiner Meinung nach diesen und den letzten Eintraegen auch ansieht. Aber ich bin optimistisch, dass die Muse mich wieder kuesst!
Machts gut
Dienstag, 5. Mai 2009
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Hey! Schreiblust hin- oder her! Wir wollen News!! Das mit dem Schwimmen kann ich mir lebhaft vorstellen! hehehehehehehe -... und ich dachte dass nur Schwarze nicht schwimmen können...hohohoho Hattest du ne Shorts?
AntwortenLöschenWie ist Peking??
liebe Grüße aus berlin- hehehehehehe
Ich kann mich Manuel M. nur anschließen.
AntwortenLöschenEs muss weitergeschrieben werden!
Jo, ich hab auch schon Material - aber kein Internetzugang.
AntwortenLöschenAb Samstag wird dann aber taeglich "gefeuert".
Bei mir ist alles Bestens!
Gruß aus Peking
Aber pass auf dass nach 5 Uhr nicht zurück geschossen wird!
AntwortenLöschenHAHAHAHAHASCHENKELKLOPFER!HAHAHAHA
freu mich auf PeKINGnews aus erster Hand!
Lieber M. Mühlbauer,
AntwortenLöschenmüssen diese Anspielungen auf diesem sehr friedlichen und vorallem internationalen Blog sein?
Ich bitte das zu bedenken.
Wer ist eigentlich dieser komische Typ, "Tobi", der mich mit Manu anredet und von "Anspielungen" redet?? Kennt den hier irgentjemand?
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